Allgemeine Geschäftsbedingungen

Dies sind die Nutzungsbedingungen zwischen Ihnen und PEWEO, die Ihre Nutzung der Dienstleistung regeln. Wir bezeichnen sie als unsere ‚ÄúAllgemeine Gesch√§ftsbedingungen‚ÄĚ.

Von und zwischen

PEWEO mit Hauptsitz in der Mont√©e des Aulnes 5, L‚ÄČ‚ÄĎ‚ÄČ6611, Wasserbillig, Gro√üherzogtum Luxemburg, und ordnungsgem√§√ü vertreten durch Marc Schiwek in seiner Eigenschaft als CEO, im Folgenden ‚ÄúAuftragsnehmer‚ÄĚ,

und

Ihnen im Folgenden ‚ÄúAuftraggeber‚ÄĚ.

Erw√§gungsgr√ľnde

Website as a Service

Der Auftragsnehmer hat sich auf Website as a Service spezialisiert. Dies ist ein neues Konzept, das entwickelt wurde, um Gesch√§ftsinhabern eine problemlose M√∂glichkeit zu bieten, ihre Website auf dem neuesten Stand zu halten. Anstatt eine gro√üe Anfangsinvestition zu t√§tigen und sich dann mit unvorhersehbaren Ausgaben f√ľr Updates, Korrekturen und Neugestaltungen zu befassen, k√∂nnen Sie mit Website as a Service eine niedrige monatliche Geb√ľhr zahlen, um sicherzustellen, dass Ihre Website nie wieder veraltet ist.

Der Auftragsnehmer bietet eine vollst√§ndige Website oder einen Online-Shop f√ľr die Kundenbasis des Auftraggebers. Der Auftragsgeber zahlt f√ľr einen unbestimmten Zeitraum die w√§hrend des Bestellvorgangs festgelegte Geb√ľhr. Der Service umfasst: Professionelles Webdesign, professioneller Text/Inhalt, j√§hrliche Website-Aktualisierung, Optimierung f√ľr Mobilger√§te, Website-Wartung, Kontaktformular, Einreichung von Suchmaschinen, soziale Integration. Mit maximal, der w√§hrend des Bestellvorgangs, Seiten pro Website. Zus√§tzlich wird‚ÄČ/‚ÄČwerden die, w√§hrend des Bestellvorgangs festgelegte Anzahl, E-Mail-Adresse/n bereitgestellt. Die Website wird standardm√§√üig in einer Sprache (Deutsch oder Englisch) erstellt. Jede weitere Sprache kostet den Kunden 80% zus√§tzlich zur monatlichen Grundgeb√ľhr. Die Website und sofern nicht anders vereinbart auch die Domain, die w√§hrend der Dienstleistung entstehen/genutzt werden, geh√∂ren zu jedem erdenklichen Zeitpunkt dem Auftragnehmer.

Daher vereinbaren die Parteien unter Ber√ľcksichtigung der vorstehenden Erw√§gungsgr√ľnde und der hierin enthaltenen Bestimmungen, Vereinbarungen und Bedingungen sowie anderer guter und wertvoller Gegenleistungen, deren Erhalt und Hinl√§nglichkeit hiermit anerkannt werden, Folgendes:

Zus√§tzlich zu den an anderer Stelle in dieser Vereinbarung definierten gro√ügeschriebenen Begriffen haben die folgenden W√∂rter und Ausdr√ľcke die nachstehend angegebene Bedeutung:

Vereinbarung bezeichnet diese Vereinbarung und umfasst in ihrer Gesamtheit die PEWEO-Gesch√§ftsbedingungen sowie alle Exponate, Anh√§nge, Zeitpl√§ne und √Ąnderungen, die beigef√ľgt oder vorgenommen werden k√∂nnen.

Geistiges Eigentum bezeichnet alle Patente, Rechte an Erfindungen, Gebrauchsmuster, Urheberrechte und Nachbarrechte (einschlie√ülich moralischer Rechte), Marken, Dienstleistungsmarken, Handels-, Gesch√§fts- und Domainnamen, Rechte an Handelskleidung, Rechte an Goodwill, Rechte an Kunden, Handelsnamen , Name und Ruf des Unternehmens, Klagerecht, Rechte an unlauterem Wettbewerb, Rechte an Designs, Rechte an Computersoftware, Datenbankrechte, Topografierechte, Rechte an vertraulichen und‚ÄČ/‚ÄČoder gesch√ľtzten Informationen (einschlie√ülich Know-how und Gesch√§ftsgeheimnissen) und alle anderen Rechte an geistigem Eigentum, jeweils registriert oder nicht registriert, einschlie√ülich aller Antr√§ge auf und Erneuerung oder Erweiterung solcher Rechte sowie aller √§hnlichen oder gleichwertigen Rechte oder Formen des Schutzes in irgendeinem Teil der Welt.

Verlust oder Besch√§digung sind alle direkten, besonderen, zuf√§lligen oder Folgesch√§den, Sch√§den, Verbindlichkeiten, Anspr√ľche, Kosten und / oder Aufwendungen jeglicher Art, einschlie√ülich Verlustgewinne, Einnahmeverluste, Zufallsverluste und Kosten, die zur Begrenzung der vorgenannten Kosten anfallen und angemessene Rechtskosten und Aufwendungen.

Mitarbeiter bezeichnet die Mitarbeiter, Direktoren und leitenden Angestellten einer Partei sowie alle verbundenen Unternehmen wie Vertreter, Subunternehmer, Buchhalter, Banker, Finanz- oder Rechtsberater oder Berater.

Laufzeit bezeichnet den Zeitraum, f√ľr den dieser Vertrag in Kraft ist, einschlie√ülich der urspr√ľnglichen Laufzeit und aller Zeitr√§ume, f√ľr die der Vertrag verl√§ngert und als Verl√§ngerungslaufzeit bezeichnet wird.

Benutzerdaten Benutzerdaten sind alle Arten von Inhalten wie Videos, Textdateien, Datenbanken, digitale Bilder, Audiodateien und jede andere Form von Medien, die auf dem Dienst gespeichert sind oder √ľber diesen √ľbertragen werden.

Arbeitstag ist ein normaler Arbeitstag im Sinne des luxemburgischen Rechts, ausgenommen Samstage, Sonntage und gesetzliche Feiertage.

Suchmaschinenoptimierung

Gegenstand des Vertrags sind Leistungen des Auftragnehmers im Bereich der Suchmaschinenoptimierung (SEO) gegen Entgelt. Ziel ist es, dass die im Internet abrufbare Website (im Folgenden: Website) des Kunden bei der Eingabe bestimmter, zwischen den Parteien vereinbarter relevanter Suchbegriffe (im Folgenden: ‚ÄěKeywords‚Äú) in Suchmaschinen durch den Suchmaschinen-Nutzer auf einer h√∂heren Position gelistet wird, als dies derzeit der Fall ist. Eine bestimmte Suchmaschinen-Platzierung wird nicht geschuldet. Ist eine andere Suchmaschine nicht ausdr√ľcklich spezifiziert, bezieht sich die Beratung allein auf Google. Dem Kunden ist bekannt, dass SEO ein laufender Prozess ist und es bis zur Sichtbarkeit der ersten √Ąnderungen bis zu 12 Monate nach Umsetzung aller vom Auftragnehmer vorgeschlagenen √Ąnderungen dauern kann. Dem Kunden ist auch bekannt, dass die Suchmaschinen-Platzierung von einer Vielzahl von Faktoren abh√§ngig ist, die st√§ndigen √Ąnderungen unterworfen und im Einzelnen nicht bekannt sind. Unvorhergesehene √Ąnderungen in der Platzierung ‚Äď auch eine drastische Verschlechterung oder eine vollst√§ndige Entfernung aus dem Index der jeweiligen Suchmaschine ‚Äď k√∂nnen nicht ausgeschlossen werden.

Beratung f√ľr Onpage-Ma√ünahmen

Im Rahmen der Onpage-Optimierung wird der Auftragnehmer den Kunden nach eigenem Ermessen hinsichtlich der Seitenstruktur und/oder den Inhalt der Website, deren Titel, √úberschriften, Meta-Daten, Bildbeschreibungen usw. beraten und Empfehlungen f√ľr Ver√§nderungen geben. Je nach Bedarf wird der Auftragnehmer den Kunden auch im Hinblick auf Webanalysetools (z.B. Google Analytics) und andere Website-nahe Themen beraten. Die Beratung erfolgt nach Ermessen des Auftragnehmers per E-Mail, telefonisch oder in Kundengespr√§chen. Soweit nicht ausdr√ľcklich etwas anderes vereinbart ist, ist der Kunde f√ľr die Umsetzung der Vorschl√§ge, insbesondere f√ľr eine m√∂glicherweise empfehlenswerte Modifikation des Quelltexts der Website, selbst verantwortlich. F√ľr den Fall von Ver√§nderungen eines SEO-relevanten Parameters, einer wesentlichen √Ąnderung von Suchmaschinen-Algorithmen, Problemen im Rahmen des Google Webmaster Tools oder einer pl√∂tzlich auftretenden Verschlechterung der Suchmaschinen-Platzierung wird der Auftragnehmer den Kunden innerhalb der Laufzeit des Vertrags kurzfristig zum weiteren Vorgehen beraten, M√∂glichkeiten der Abhilfe vorschlagen und den Kunden bei der Umsetzung bestm√∂glich unterst√ľtzen.

OffPage-Leistungen

Der Auftragnehmer wird pr√ľfen, ob die Quantit√§t und/oder Qualit√§t der Verlinkung (Backlinks) der Website verbessert werden kann, und entsprechende Empfehlungen aussprechen (Offpage-Optimierung).

Pr√ľfung, Reporting und Kommunikation

Der Auftragnehmer wird dem Kunden einen monatlichen Bericht (‚ÄěReport‚Äú) liefern, aus dem sich das aktuelle Ranking der Website in den vertragsgegenst√§ndlichen Suchmaschinen und die Backlink-Anzahl entnehmen lassen. Der Auftragnehmer wird im Rahmen einer w√∂chentlich automatisierten Pr√ľfung SEO-relevante Parameter (insbesondere Listung bei Google) auf relevante Ver√§nderungen untersuchen. Stellt der Auftragnehmer wesentliche Ver√§nderungen der √ľberpr√ľften Parameter fest, wird er den Kunden hier√ľber unverz√ľglich, sp√§testens jedoch innerhalb eines Monats, unter Beschreibung der √Ąnderung informieren (‚ÄěAlert‚Äú). Sofern der Kunde dem Auftragnehmer entsprechende Zugangsdaten zur Verf√ľgung gestellt hat, wird der Auftragnehmer einmal monatlich die Daten in den Google Webmaster Tools auf etwaigen Handlungsbedarf hin √ľberpr√ľfen und den Kunden hier√ľber in angemessenem Umfang zeitnah informieren. Auf ausdr√ľcklichen Wunsch des Kunden wird der Auftragnehmer etwaigen sich aus einem Report oder Alert ggf. ergebenden Handlungsbedarf mit dem Kunden in einem monatlichen Telefonat er√∂rtern. Der Auftragnehmer wird dem Kunden dazu jeweils rechtzeitig einen Termin anbieten. Zur Kommunikation (insbesondere Erfassung von Aufgaben, Kommentarfunktion, etc.) zwischen den Parteien stellt der Auftragnehmer dem Kunden Zugang zu einem Collaboration-Tool zur Verf√ľgung f√ľr einen Aufpreis von 20 (zwanzig) EURO. Die Parteien vereinbaren, die Kommunikation vorrangig √ľber diesen Weg zu f√ľhren.

Optionale Leistungen

Soweit der Auftragnehmer sonstige Dienstleistungsauftr√§ge √ľbernimmt, etwa die Umsetzung vorgeschlagener Onpage-Optimierungsma√ünahmen, Programmierleistungen oder anderweitige zus√§tzliche Anpassungen, die Erstellung von Inhalten, Workshops, Schulungen oder sonstige Beratungsleistungen, schuldet der Auftragnehmer das T√§tigwerden in dem jeweils vereinbarten Zeitraum und Umfang. Die Einzelheiten der durch den Auftragnehmer zu erbringenden Dienstleistung ergeben sich aus dem jeweiligen Auftrag. Sofern nicht ausdr√ľcklich anders vereinbart, werden optionale Leistungen in Abh√§ngigkeit vom angefallenen Aufwand verg√ľtet.

Sonstige Pflichten des Kunden

Der Kunde wird einen Ansprechpartner f√ľr den Auftragnehmer benennen, der berechtigt und in der Lage ist, alle im Rahmen dieses Vertragsverh√§ltnisses anstehenden Entscheidungen zu treffen und an den Auftragnehmer zu kommunizieren.

Der Kunde wird den Auftragnehmer bei der Auswahl der Keywords bestm√∂glich unterst√ľtzen und insbesondere umfassende Angaben zur Zielgruppe der Websites und m√∂gliche Suchbegriffe liefern. F√ľr die Auswahl der Keywords ist allein der Kunde verantwortlich. Dies umfasst insbesondere die Pflicht, von dem Auftragnehmer vorgeschlagene Keywords auf ihre Zul√§ssigkeit hin zu √ľberpr√ľfen. Widerspricht der Kunde vom Auftragnehmer vorgeschlagenen Keywords nicht innerhalb von 3 Werktagen in Textform, gelten diese als freigegeben.

Soweit der Kunde den Auftragnehmer mit der Umsetzung von Ma√ünahmen der Onpage-Optimierung beauftragt, hat der Kunde vor Beginn der Programmierarbeiten seine Daten zu sichern und nach Abschluss die Funktionsf√§higkeit seiner Website zu √ľberpr√ľfen, bevor die aktualisierte Version online gestellt wird. Dar√ľber hinaus wird der Kunde auch seine √ľbrigen Daten, insbesondere seine Benutzerdaten, in regelm√§√üigen Abst√§nden, mindestens t√§glich, sichern.

UX-/UI-Design

Die Entwicklung von Designentw√ľrfen/Produktkonzepten und die Einr√§umung von Lizenzen an solchen Designentw√ľrfen/Produktkonzepten erfolgt ausschlie√ülich auf der Grundlage nachstehender Gesch√§ftsbedingungen. Diese Bedingungen gelten auch f√ľr alle k√ľnftigen Entwicklungsvertr√§ge, sofern nicht ausdr√ľcklich abweichende Regelungen vereinbart werden.

Das Angebot des Auftragsnehmers hat die im Angebot festgelegte G√ľltigkeit und bezieht sich auf die Entwicklung der Designentw√ľrfe/Produktkonzepte f√ľr ein (1) Design. Angaben zu Bearbeitungszeiten beziehen sich auf das Datum der schriftlichen Auftragsvergabe durch den Auftraggeber und sind unverbindlich.

Die Entwicklung der Designentw√ľrfe/Produktkonzepte erfolgt in der Regel in drei Phasen (Kreativphase, Konkretisierungsphase, Enddefinition), es sei denn mit dem Auftraggeber wird anderes vereinbart. Der Auftragsnehmer ist im Rahmen der Kreativphase zur Erstellung von maximal drei Entw√ľrfen verpflichtet. Nach Zugang der Entw√ľrfe ist der Auftraggeber verpflichtet, dem Auftragsnehmer innerhalb eines Monats schriftlich mitzuteilen, ob einer der Entw√ľrfe als vertragsgem√§√üe Leistung einschr√§nkungslos angenommen wird, ob auf der Grundlage eines oder mehrerer Entw√ľrfe die weitere Konkretisierung erfolgt oder ob das Vertragsverh√§ltnis beendet wird.

Wird der Auftragsnehmer mit der Entwicklung von Designentw√ľrfen/Produktkonzepten beauftragt, besteht f√ľr ihn Gestaltungsfreiheit. Vorschl√§ge des Auftraggebers oder sonstige Mitarbeit haben keinen Einfluss auf die H√∂he der Verg√ľtung. Sie begr√ľnden kein Miturheberrecht.

Der Auftraggeber versichert, dass er zur Verwendung aller dem Auftragsnehmer √ľbergebenen Unterlagen und Informationen berechtigt ist und dass diese frei sind von Rechten Dritter. Sollte er entgegen dieser Versicherung nicht zur Verwendung berechtigt oder sollten die Unterlagen und Informationen nicht frei von Rechten Dritter sein, stellt der Auftraggeber den Auftragsnehmer im Innenverh√§ltnis von allen Ersatzanspr√ľchen Dritter frei. Die Freistellungsverpflichtung entf√§llt, sofern der Auftraggeber nachweist, dass ihn kein Verschulden trifft.

Der Auftraggeber ist bis zur vollst√§ndigen Verg√ľtung des Gesamthonorars f√ľr s√§mtliche Werkphasen nicht befugt, die Entw√ľrfe des Auftragsnehmers ohne dessen Zustimmung zu ver√∂ffentlichen und/oder als Schutzrecht anzumelden. Er macht die Entw√ľrfe ohne Zustimmung des Auftragsnehmers auch weder als Ganzes noch in Teilen Dritten zug√§nglich.

Der Auftraggeber ist verpflichtet, die von dem Auftragsnehmer entwickelten Designentw√ľrfe/Produktkonzepte nach deren Erhalt innerhalb einer angemessenen Frist zu untersuchen und eventuelle M√§ngel gegen√ľber dem Auftragsnehmer zu r√ľgen. Die R√ľge von offensichtlichen M√§ngeln muss schriftlich innerhalb von zwei Wochen nach Ablieferung des Werkes, die R√ľge nicht offensichtlicher M√§ngel innerhalb einer Frist von zwei Wochen nach dem Erkennen des Mangels, jedoch innerhalb von 6 Monaten nach Abgabe des Werkes, erfolgen. Zur Wahrung der R√ľgefrist gen√ľgt die rechtzeitige Absendung der R√ľge. Bei Verletzung der Untersuchungs- und R√ľgepflicht gilt die Werkleistung des Auftragsnehmers in Bezug auf den betreffenden Mangel als genehmigt.

Erfordert die Auftragsabwicklung die Inanspruchnahme der Leistung eines Dritten, ist der Auftragsnehmer bevollm√§chtigt, die entsprechenden vertraglichen Verpflichtungen nach Absprache im Namen und f√ľr Rechnung des Auftraggebers einzugehen. Werden von dem Auftragsnehmer Fremdangebote eingeholt, werden die f√ľr die Angebotseinholung aufgewendeten Leistungen nach Zeit und Kostenaufwand berechnet, auch wenn der Auftraggeber den Auftrag anderweitig vergibt.

Rechtsverteidigung, Geltung des Urheberrechts

Der Auftraggeber erkennt ausdr√ľcklich an, dass der Auftragsnehmer alleiniger Urheber der Designentw√ľrfe/Produktkonzepte ist. Die Regelungen des Urheberrechtsgesetzes gelten auch f√ľr den Fall als vereinbart, dass die Entw√ľrfe die notwendige Sch√∂pfungsh√∂he nicht aufweisen. Insbesondere ist der Auftraggeber zur Zahlung der vereinbarten Honorare unabh√§ngig von einer urheberrechtlichen oder sonstigen Schutzf√§higkeit der Entw√ľrfe und auch f√ľr den Fall des Ablaufs der Schutzfristen von Sonderschutzrechten verpflichtet.

Vertragslaufzeit

Die Vereinbarung gilt f√ľr den festgelegten Zeitraum ab Abschluss des Bestellvorgangs. Sofern nicht gem√§√ü dieser Vereinbarung gek√ľndigt, wird die Vereinbarung automatisch zu den gleichen Bedingungen f√ľr weitere Zeitr√§ume von jeweils einem (1) Monat bzw. einem (1) Jahr verl√§ngert.

K√ľndigung aus wichtigem Grund

Der Vertrag kann vor Ablauf der Laufzeit oder vor Ablauf der jeweils aktuellen Verl√§ngerungsfrist jederzeit nach einem (1) Kalendermonat ab dem Datum der schriftlichen K√ľndigung gek√ľndigt werden:
Der Auftraggeber keine Rechnungen abz√ľglich umstrittener Positionen und‚ÄČ/‚ÄČoder Betr√§ge bezahlt. Der Streitfall beschreibt detailliert die H√∂he und den Grund und enth√§lt gegebenenfalls einen Vorschlag zur Behebung der Situation. Von beiden Parteien, wenn die andere Partei zahlungsunf√§hig wird und w√§hrend der Laufzeit in Liquidation geht.

K√ľndigung ohne Grund

Jede Partei kann den Vertrag nach dem Ablaufdatum k√ľndigen, indem sie der anderen Partei eine schriftliche K√ľndigung vorlegt. Der Auftragnehmer beh√§lt sich das Recht vor, den Vertrag zu jedem Zeitpunkt ohne Begr√ľndung zu k√ľndigen.

Wirkung der K√ľndigung

In F√§llen, in denen der Vertrag gek√ľndigt wird und unabh√§ngig vom Grund der K√ľndigung, muss eine Partei die Waren und Materialien der anderen Partei innerhalb von 10 (zehn) Arbeitstagen nach dem Datum, an dem die K√ľndigung wirksam wird, an die andere Partei zur√ľcksenden. Ab dem Datum des Inkrafttretens der K√ľndigung verpflichten sich beide Parteien, jegliches Eigentum oder Recht, das der anderen Partei geh√∂rt oder von dieser gew√§hrt wird, insbesondere ohne Einschr√§nkung von Logo(s) und Marke(n), sofern nicht anders vereinbart, nicht zu nutzen und sich nicht mehr als darzustellen als w√ľrde man jede Art von beruflicher oder vertraglicher Beziehung hegen. Der Auftragnehmer ist berechtigt, alle Daten, die der anderen Partei geh√∂ren oder sich auf diese beziehen, nach zwei (2) Kalendermonaten nach dem Datum der wirksamen K√ľndigung zu l√∂schen.

Geb√ľhren, Rechnungsstellung, Zahlung

Der Vertrag kann vor Ablauf der Laufzeit oder vor Ablauf der jeweils aktuellen Verl√§ngerungsfrist jederzeit nach einem (1) Kalendermonat ab dem Datum der schriftlichen K√ľndigung gek√ľndigt werden.

Rechnungsstellung

Am letzten Tag eines jeden Monats (hiervon Rechnungstag) ist der Auftragnehmer berechtigt, dem Auftraggeber alle f√§lligen Betr√§ge auf der Grundlage der oben genannten Dienstleistung in Rechnung zu stellen. Der Auftragnehmer wird dem Auftraggeber die Rechnung in EURO stellen. Der Kunde hat die Abrechnung nach der √úbermittlung durch den Auftragnehmer unverz√ľglich und soweit dies nach ordnungsgem√§√üer Gesch√§ftslage tunlich ist zu pr√ľfen und, wenn sich ein Fehler zeigt, dies dem Auftragnehmer innerhalb von 14 Tagen anzuzeigen. Unterl√§sst der Kunde die Anzeige, so gilt die Rechnung einschlie√ülich der Verwendung des Monatsbudgets als genehmigt, es sei denn, dass es sich um einen Fehler handelt, der bei der Pr√ľfung nicht erkennbar war. Sofern es sich um einen Fehler handelt, der bei der Pr√ľfung nicht erkennbar war, muss die Anzeige innerhalb von 14 Tagen nach dessen Entdeckung erfolgen.

Zahlung

S√§mtliche vereinbarten Preise sind Netto-Preise und verstehen sich zuz√ľglich der jeweils g√ľltigen gesetzlichen Mehrwertsteuer, z.Zt. 17%. Der Auftraggeber hat sicherzustellen, dass die Zahlung maximal nach Zehn (10) Werktagen auf dem auf der Rechnung ausgewiesen Konto des Auftraggebers eingegangen ist. Ist dies nicht der Fall wird die erbrachte Dienstleistung sofort eingestellt und erst wieder aufgenommen, wenn der offene Rechnungsbetrag beglichen wurde.

Rechnungsstreitigkeiten

Wenn der Auftraggeber berechtigte Gr√ľnde hat, eine Rechnung zu bestreiten, konsultieren die Parteien nach Treu und Glauben, um zu versuchen, den Streit beizulegen. In diesem Fall ist der Auftragnehmer berechtigt, die Erbringung der Dienstleistungen auszusetzen.

Haftung

Der Auftraggeber haftet f√ľr jegliche Inhalte auf der vom Auftragnehmer bereitgestellter Website. Der Auftraggeber muss daf√ľr Sorgen, dass alle rechtlichen Vorraussetzungen des Landes, in dem das Unternehmen des Auftraggebers ans√§ssig ist, erf√ľllt sind.

Der Auftragnehmer und/oder seine Erf√ľllungsgehilfen und/oder gesetzlichen Vertreter haften f√ľr Sch√§den, die nicht K√∂rpersch√§den sind, nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrl√§ssigkeit. Die vertragliche und au√üervertragliche Haftung f√ľr Sach- und Verm√∂genssch√§den, entgangenen Gewinn und Mangelfolgesch√§den des Auftragnehmers wird bei leichter Fahrl√§ssigkeit ausgeschlossen, soweit es sich nicht um die Haftung f√ľr die Verletzung wesentlicher Pflichten (Kardinalpflichten) handelt. Unter Kardinalpflichten sind diejenigen Pflichten zu verstehen, deren Erf√ľllung die ordnungsgem√§√üe Durchf√ľhrung des Vertrags √ľberhaupt erst erm√∂glicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelm√§√üig vertrauen darf. In den F√§llen der leicht fahrl√§ssigen Verletzung einer Kardinalpflicht wird nur f√ľr den vorhersehbaren und typischerweise bei Gesch√§ften der vorliegenden Art entstehenden Schaden gehaftet, betragsm√§√üig jedoch h√∂chstens bis zur Auftragssumme, die den Auftr√§gen des letzten Jahres vor Bekanntwerden des den Schaden ausl√∂senden Ereignisses entspricht.

Im √úbrigen ist die Haftung ausgeschlossen, wobei der Haftungsausschluss nicht im Fall eines Schadens an Leben, K√∂rper oder Gesundheit eines Menschen sowie f√ľr die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetzes gilt.

Als Dienstleister haftet der Auftragnehmer nicht f√ľr Sch√§den, die auf Grund technischer St√∂rungen oder Leistungsst√∂rungen des Auftragnehmers oder anderer Dritter entstehen. Der Auftragnehmer haftet auch nicht f√ľr Sch√§den, die der Kunde durch diesem zumutbare Ma√ünahmen, insbesondere regelm√§√üige, mindestens t√§gliche, Programm- und Datensicherung h√§tte verhindern k√∂nnen.

PEWEO gew√§hrleistet nicht die Schutzf√§higkeit und deren Durchsetzbarkeit damit zusammenh√§ngender Anspr√ľche aus Urheber-, (Gemeinschafts-) Geschmacksmuster-, Gebrauchsmuster-, Patent-, Marken- und Wettbewerbsrecht, und ihm obliegen auch keine dahingehenden Recherchen. Allerdings ist er verpflichtet, den Auftrageber auf insoweit eventuell bestehende rechtliche Risiken hinzuweisen, sofern sie ihm w√§hrend der Vertragsdauer bekannt werden. Der Auftragsnehmer haftet nicht f√ľr die rechtliche, insbesondere wettbewerbsrechtliche und markenrechtliche Zul√§ssigkeit der vorgesehenen Nutzung.

Gewährleistung

Der Auftragnehmer wird lediglich beratend und unterst√ľtzend t√§tig. F√ľr die Gew√§hrleistung im √úbrigen gelten die gesetzlichen Vorschriften, wobei Anspr√ľche des Kunden gegen den Auftragnehmer wegen Schlechtleistung oder M√§ngeln in der Ausf√ľhrung der Dienstleistungen sechs Monate nach Anspruchsentstehung und Kenntnis bzw. grob fahrl√§ssiger oder vors√§tzlicher Unkenntnis der den Anspruch begr√ľndenden Umst√§nde verj√§hren.

Der Auftragnehmer bem√ľht sich darum, seine Ma√ünahmen konform zu den Richtlinien der jeweiligen Suchmaschine zu ergreifen. Den Parteien ist jedoch bewusst, dass einzelne vereinbarte Ma√ünahmen zur Suchmaschinenoptimierung gegen die Richtlinien einzelner Suchmaschinen versto√üen k√∂nnen und dass dies keine mangelhafte Leistung durch den Auftragnehmer darstellt. Dies gilt insbesondere, wenn der Kunde bestimmte Ma√ünahmen des Auftragnehmers in Kenntnis der Richtlinien explizit freigegeben hat.

Vertraulichkeit

Jede Partei erkennt an, dass sie im Zusammenhang mit dieser Vereinbarung Zugang zu bestimmten vertraulichen und gesch√ľtzten Informationen der anderen Partei hat (‚Äěvertrauliche Informationen‚Äú). Vertrauliche Informationen umfassen, ohne darauf beschr√§nkt zu sein, Informationen, die entweder als vertraulich gekennzeichnet sind oder die der empfangenden Partei bekannterma√üen von der offenlegenden Partei als vertraulich behandelt werden. Die empfangende Partei verpflichtet sich, vertrauliche Informationen vertraulich zu behandeln und diese Informationen nur zu verwenden, wenn dies durch diese Vereinbarung genehmigt oder anderweitig von der offenlegenden Partei genehmigt wurde, und diesen Informationen dieselben Standards und Schutzma√ünahmen zu gew√§hren, die sie zum Schutz ihrer eigenen vertraulichen Gesch√§ftsinformationen verwendet . Die empfangende Partei beschr√§nkt die Verbreitung vertraulicher Informationen auf ihre Mitarbeiter, die zur Erf√ľllung der Bestimmungen dieser Vereinbarung dringend Zugang ben√∂tigen, und sorgt daf√ľr, dass dieser Mitarbeiter eine √§hnliche Vertraulichkeitsverpflichtung eingeht. Mit Ausnahme von vertraulichen Informationen, die zur Erf√ľllung von Verpflichtungen oder zur Aus√ľbung von Rechten aus dieser Vereinbarung erforderlich sind, werden Materialien oder Dokumente, die vertrauliche Informationen enthalten, unverz√ľglich auf schriftliche Anfrage oder auf andere Weise gem√§√ü dieser Vereinbarung an die offenlegende Partei zur√ľckgesandt. Vertrauliche Informationen enthalten keine Informationen: (i) die jetzt oder ohne allgemeines Verschulden oder Versto√ü der empfangenden Partei der √Ėffentlichkeit allgemein zug√§nglich sind; (ii) dass die empfangende Partei dokumentieren kann, dass sie ihr bereits vor der Offenlegung durch die offenlegende Partei bekannt war; (iii) die von der empfangenden Partei unabh√§ngig entwickelt wurden, ohne die vertraulichen Informationen der offenlegenden Partei zu verwenden; und (iv) dass die empfangende Partei zu Recht von einem Dritten erhalten hat, der das Recht hatte, diese zu √ľbertragen oder offenzulegen. Wenn die empfangende Partei von einem Gericht einer Regierungsbeh√∂rde vorgeladen oder angewiesen wird, vertrauliche Informationen offenzulegen, wird sie der offenlegenden Partei, soweit dies zul√§ssig ist, unverz√ľglich eine schriftliche Mitteilung √ľbermitteln, damit die offenlegende Partei eine Schutzanordnung zum Schutz der Vertraulichkeit dieser Informationen beantragen kann. Jede Partei beschafft der anderen Partei, dass ihre Mitarbeiter eine Vertraulichkeitsverpflichtung im Wesentlichen im Sinne dieses Artikels eingehen.

Sonstiges

Dem Auftragnehmer ist es gestattet, mit der Tatsache, dass der Kunde den Auftragnehmer beauftragt hat, in geeigneter Weise zu werben, und er darf zu diesem Zweck auch √ľber das Vertragsende hinaus in Referenzlisten online und offline Logos u.√Ą. des Kunden verwenden. Sofern nichts anderes ausdr√ľcklich schriftlich vereinbart ist, ist es dem Auftragnehmer gestattet, w√§hrend der Laufzeit des Vertrags und dar√ľber hinaus Auftr√§ge von Kunden gleicher oder √§hnlicher Branchen anzunehmen und zu bearbeiten. Dies gilt auch und insbesondere f√ľr die Optimierung auf √§hnliche oder gleiche Suchbegriffe unterschiedlicher Auftraggeber.

Schlussbestimmungen

Sollte der Vertrag unwirksame Regelungen enthalten, bleibt die Wirksamkeit des Vertrags im √úbrigen unber√ľhrt.

Die Leistungen erfolgen ausschließlich auf der Grundlage dieses Vertrags. Der Einbeziehung von Allgemeinen Geschäftsbedingungen eines Kunden, die diesen Vereinbarungen widersprechen, wird schon jetzt widersprochen.

Nebenabreden und Vertrags√§nderungen bed√ľrfen zu ihrer Rechtsg√ľltigkeit der Schriftform.

Auf den vorliegenden Vertrag ist ausschließlich luxemburgisches Recht anwendbar.

Zuordnung

Keine Partei darf diese Vereinbarung ohne die schriftliche Zustimmung der anderen Partei ganz oder teilweise abtreten oder √ľbertragen, au√üer im Falle eines Verkaufs im Wesentlichen aller Gesch√§fte einer Partei im Zusammenhang mit dieser Vereinbarung. Jeder Versuch, diesen Vertrag ohne eine solche Zustimmung abzutreten, zu leasen oder zu √ľbertragen, ist nichtig und kann dazu f√ľhren, dass dieser Vertrag unbeschadet anderer nach diesem Vertrag oder geltendem Recht verf√ľgbarer Rechtsmittel gek√ľndigt wird. Im Falle eines Verkaufs im Wesentlichen aller Verm√∂genswerte einer Partei oder einer Fusion oder eines Erwerbs einer Partei beh√§lt sich die andere Partei das Recht vor, diesen Vertrag nach eigenem Ermessen und ohne Entsch√§digung zu k√ľndigen. Die AGB und die Mitteilungen stellen die Nutzungsbedingungen bereit, die f√ľr bestimmte PEWEO-Services gelten.


Gerichtsstand 24.11.2021